Review: METALLICA - ...And Justice For All (2022)

"…And Justice For All" ist die herausforderndste und schwierigste Aufgabe in der Aufarbeitung des Metallica-Backkatalogs im Rahmen der Darkscene-Classix-Reihe.

Das Album markiert nach dem bahnbrechenden Erfolg von "Master Of Puppets" und den Tourneen als Vorgruppe von Ozzy Osbourne (USA) bzw. als Headliner (Europa, mit Anthrax & Metal Church im Vorprogramm) die erste richtig problematische Phase in der Geschichte der Metal-Superstars. In Zeiten vor der psychotherapeutischen und mittels der Medien in die Öffentlichkeit getragenen Aufarbeitung der bandinternen Querelen und Probleme (siehe "Some Kind of Monster"-DVD) erscheint die damalige Bewältigung der Schwierigkeiten innerhalb der Band (Ersatz für den bei einem Busunglück am 27. September 1986 in Schweden verstorbenen Stammbasser Cliff Burton, immenser Erfolgsdruck seitens Plattenfirma Elektra nach den Verkaufszahlen von "Master Of Puppets", die riesige Erwartungshaltung der Fans) in Form dieses Albums mehr als nachvollziehbar.

Rettete man sich über das Jahr 1987 noch mit der Mini-LP "The 5.98 E.P.: Garage Days Re-Revisited" mit Coverversionen von Diamond Head, Killing Joke, Holocaust, den Misfits und Budgie hinweg, auf der der ehemalige Flotsam & Jetsam – Basser Jason Newsted seinen Einstand feierte, so war nach diesem Produkt, das die Liveauftritte der Band bei den Monsters Of Rock-Festivals promoten sollte, die Stunde der Wahrheit gekommen…

Wir schreiben den Frühsommer des Jahres 1988, das Jahr 2 nach dem Release eines der größten Metal-Alben aller Zeiten und dem traurigen Unfalltod des zupfenden Bassmonsters Cliff. Die seinerzeit in der einschlägigen Fachpresse geschalteten ganzseitigen Printanzeigen warfen ihre Schatten weit voraus …unheilschwanger und bedeutungsvoll sah man sich als Jugendlicher einer blinden Justitia gegenüber, welche das in Marmor gemeißelte neue Metallica-Album mit dem opulenten Titel "…And Justice For All" ankündigte. Ganz und gar erwachsen und anspruchsvoll präsentierte sich das Albumcover, das im krassen Gegensatz zu den plakativen Covers der Vorgängeralben (Hammer, Blut, Elektrischer Stuhl, Grabkreuze) mit der blinden, gebundenen Justizia und den aus den Waagschalen purzelnden Dollarscheinen einen intellektuellen Touch vermittelte und gewissermaßen eine plakative Visualisierung und tiefe Versinnbildlichung des inhaltlichen Konzepts darstellte.

(Video) ...And Justice For All - Metal Retro Reviews

Die einstigen urwüchsig-wilden Jungspunde schienen aber nicht nur optisch gereift… das gesamte Drumherum wirkte nicht zuletzt unter den Nachwirkungen des Tods von Cliff deutlich ernsthafter und erwachsener. Die Band war auf ihrem kometenhaften Aufstieg jäh gebremst worden, nunmehr galt es, neben der Integration von Neobasser Jason den Kunstgriff zu unternehmen, den Nachfolger für das zur damaligen Zeit schon zum Klassiker avancierten "Master Of Puppets" (zum Review) zu produzieren….

Im Spätsommer des Jahres 1988 war es schließlich soweit, das gleichsam schwierigste und sperrigste aller Metallica – Alben wurde veröffentlicht und man durfte nach Monaten des harten Wartens im Schwimmbad der von einem Kollegen auf Tape gezogenen neuen, im WOM München erstandenen Doppel-LP von "…And Justice For All" lauschen. Mit der Ankündigung, dass das Album rund 66 Minuten lang sei, durfte man – angesichts von nur 9 Titeln - von einer lang(wierig)en Dauer ausgehen, unheilvolles Omen?

Doch zunächst konnte man – freudig erregt – dem Eingangsriff von Track Nr. 1, "Blackened" (übrigens der einzige Song auf "…And Justice For All", der Newsted mit Credits bedenkt) lauschen. Nach dem harmlosen, anschwellenden Intro knallt einem unversehens das stakkatoartige Eröffnungsstück entgegen, das einen rhythmisch peitschend dem Refrain entgegentreibt. Was für ein Track, was für ein Riffmonster…! Verwundert über den trockenen Sound taucht man dem melodischem Gitarrengezupfe folgend in den Titeltrack ein, der einen in seiner 10minütigen Länge als ein wenig vertrackt wirkendes, aber doch schlüssiges Titellied entpuppt, bei dem man zwischenzeitlich im „fiedeligen“ Mittelteil (Kirk Hammett tobt sich aus) abschweift, wobei allerdings das Ruder abrupt wieder herumgerissen wird.

(Video) Metallica - ...AND JUSTICE FOR ALL Album Review

Es folgt das nach einem Eingangsriff mit stampfendem Rhythmus und mächtigem Geriffe zwingend in den Refrain mündende "Eye Of The Beholder" (samt überflüssig erscheinendem Gitarrensolo). Erstarrt und ehrfurchtsvoll lauschte die junge Bangerschaft den monströs ausladenden Songs, den sperrigen Riffbergen, die da aus den Ghettoblaster-Boxen dröhnten. Offenkundig war, dass das Album für sperrangelweit offene Münder und Verwunderung sorgte. Ganz so einfach konnte die Hörerschaft nicht auf das Album eingeschworen werden, zu zerfahren und kompliziert muteten die Stücke bei den ersten Hördurchläufen an, dies vor allem im direkten Vergleich mit dem zündenden Songperlen und Riffgewittern auf "Master Of Puppets".

Eines jedenfalls war sofort klar, das Album provozierte immense Diskussionen über dieses und jenes…den trockenen, klinisch anmutenden Sound, die überlangen Songs (die sich nicht gleich wie warme Butter im Ohr des Hörers hineinschmiegten), den undifferenzierten Basssound oder die zur Schau gestellte Komplexität und stieß auf alles andere als auf unumwundene Zustimmung. Lediglich offene Ohren vermochten gleich am Anfang die Größe und Macht, die Dunkelheit und auch Härte von glattpolierten Nummern wie beispielsweise dem Titeltrack zu erkennen. Nicht wenige stellten das Album ganz simpel in direkte Konkurrenz zu einem der Top 5 Metal-Alben aller Zeiten, wobei "…And Justice For All" naturgemäß den Kürzeren ziehen musste. Welcher Rohdiamant hier auf die Metalgemeinde losgelassen wurde offenbarte sich erst mit dem Gang der Zeit.

Danach folgt eines der Highlights von "…And Justice For All", nämlich der Singlehit "One", ein eigentlich von Akustikgitarren getragener Song, dessen Refrain allerdings in einem fulminanten Höhepunkt mündet, den jeder Metaller im Schlafe mitgrölen können muss und in einem Riffgewitter allererster Güteklasse dem Ende zusteuert…ein Meisterstück der Dramaturgie und des annähernd perfekten Songwiritings, das den Spannungsbogen bis zum wüst-kaskadischen Ende zu jeder Sekunde sprichwörtlich überdehnt.

(Video) Metallica - "...And Justice for All" CD REVIEW (042)

Das inhaltlich anspruchsvolle, auf dem Film „Johnny Zieht In Den Krieg“ von Dalton Trumbo basierende Video zog trotz seiner inhaltlichen Schwere weite Kreise und bescherte der Band Publicity weit über die Grenzen des Metalbereichs hinaus. Die bislang von der Band geäußerte Meinung, niemals einen Videoclip produzieren zu wollen, war mit einem Schlag obsolet. Und gerade die Single-Auskoppelung "One" bescherte der Band die erste Grammy – Nominierung. Der Preis ging zur Verärgerung weiter Kreise der Insider sowie der Fans an die schon damals abgehalfterten Jethro Tull (Anm.: Den Grammy erhielt die Band bei der nächsten Preisverleihung).

Das von der Songstruktur etwas zerfahrenen wirkende "The Shortest Straw", begeistert mit seinen Rhythmen und bringt "…And Justice For All" – anschließend an das treibende Ende von "One" - weiter in Schwung und bietet neben dem galoppierenden Geriffe auch einen Chorus, dessen Effektivität sich – ebenso wie der Song an sich - erst nach mehrmaligen Hördurchgängen offenbart.

Das folgende, von einem Mörderriff und Ulrich´s Schlagzeug getragene "Harvester of Sorrow" ließ in seiner getragenen Erhabenheit und drückenden Konsequenz schon seinerzeit seine Qualitäten eines echten Stadion-Mitgrölers erahnen und ging relativ schnell in das Bangerohr. Auch wenn dem durchaus streitbaren Drummer in erhabener Naseweisheit gern die Drum-Kompetenz abgesprochen wird, so wird gerade auf "Harvester Of Sorrow" offenbar, wie wichtig und prägend das verzögert wirkende Schlagzeugspiel für Metallica ist.

Das auf den ersten Hörereindruck komplexe, an der 8 Minuten – Grenze kratzende "The Frayed Ends Of Sanity" wächst mit jedem Hördurchgang und macht den Song in seiner Opulenz absolut zwingend, zukünftig typisch für die Band der relativ am Ende des Songs platzierte Lacher von James. In logischer Konsequenz fielen auch Texte und Songtitel des Albums bedeutungsvoll aus, dunkel die Grundstimmung, welche sich durch das ganze Album zieht. Allein schon der Albumtitel ist dem Treueschwur der USA entliehen, inhaltlich dreht sich das Album um Themen wie Korruption, Grundrechte, Ungerechtigkeit, Justiz, die menschliche Psyche und Krieg.

(Video) …And Justice For All Album Review: The Most Complex Metallica Album.

Das Akustik-Intro zum Instrumental "To Live Is To Die" wird vom sich schleichend heranpirschenden Schlagzeug unterbrochen. Dass die kommenden fast 10 Minuten Musik wie eine ziellose, sinnentleerte Jam-Session klingt und inmitten von Soli, ruhigen Passagen etc. nicht so recht auf den Punkt kommen will, erklärt sich vor dem Hintergrund, dass unvollständige Bassfragmente des verstorbenen Burton (der auch Co-Credits dafür erhielt, die Bassspuren wurden allerdings von Newsted eingespielt) die Grundlage für den Song bildeten, ändert jedoch nichts daran, dass dieses Stück belanglos ist. Beschlossen wird die Platte mit "Dyers Eve", dem mit 5:13 Minuten kürzesten Song, der eine flotte Uptemponummer ist und ein typisches Gitarrengewitter bietet.

Das mörderisch – trockene Riffing, die galoppierende Rhythmik und das treibende Schlagzeug bändigten dieses Monster an Komplexität und Überlänge namens "...And Justice For All" und ließen über die poliert-klinische Produktion und den in den Hintergrund gemischten Basssound des Bandneulings Jason Newsted (der sich gegen die übermächtigen James Hetfield und Lars Ulrich niemals durchsetzen konnte) hinwegsehen. Gleichzeitig machen erst mehrere Hördurchläufe die Klasse, aber auch Eingängigkeit von Refrains und Songs offenkundig. "…And Justice For All" war ja nicht zuletzt auch eine Plattform für die Zurschaustellung der technischen Fähigkeiten der beteiligten Herren Musiker, geprägt von einem speziellen, trockenen – aber dennoch druckvollen Flemming Rasmussen - Sound, von tollen Gitarrenharmonien, welche die Platte sofort wiedererkennbar machen und ihr diesen einmaligen, unverkennbaren Stempel aufdrückt. Kein Musikkenner oder Metallica-Fan würde wohl Songs von diesem Album mit anderen verwechseln.

"…And Justice For All" brachte der Band beileibe nicht nur Lobpreisungen ein, eigentlich stieß uns das Album doch etwas vor den Kopf. Die prickelnde Vitalität, und Spontaneität der Vergangenheit vermisste man aufgrund der Andersartigkeit dieses Albums sofort. Zu langatmig, zu ausladend, zu kompliziert, zu schwierig etc. lauteten die Vorwürfe der Zweifler. Doch "…And Justice For All" zeigte die Band am Scheidepunkt ihrer Karriere und macht eines völlig klar: Die wahre Größe und vor allem Wichtigkeit dieser Scheibe im Gesamtkontext Metallica offenbarte sich erst im Nachhinein. Obwohl das Album nicht den Erfolg und die augenscheinliche Relevanz der Vorgänger bzw. des Nachfolgers zu ernten vermochte, so ist dieses Album in seinem sperrigen und komplexen Gewand ein Schlüsselalbum in der Karriere der Met´s, denn gerade die Lehren, die man aus "…And Justice For All" gezogen hat, haben nicht zuletzt ein Jahrhundertalbum wie das erst satte 3 Jahre später erschienene "Schwarze" ermöglicht. Angetrieben von dem Cliff unterstellten Credo, mit Metallica weiterzumachen, markiert "…And Justice For All" gleichzeitig das Ende der Speed/Thrash-Ära der größten Metalband, die mit dem Schwarzen Album jede Erwartungshaltung sprengte und kometenhaft alle Rekorde brach. Die dem Album folgende Damaged-Justice-Livetour wird in Form des Seattle-Konzerts auf der "Live Shit: Binge & Purge"-Veröffentlichung gewürdigt.

(Video) *VINTAGE!* 🎵 Metallica "And Justice for All" REACTION

Schlußendlich darf man das Empfinden der Fans der damaligen Zeit nicht aus dem Auge verlieren. Bon Jovi, Scorpions, Guns n´ Roses oder Whitesnake hatten die Ohren der Pop/Rock-Hörer bereits für härtere Sounds kalibriert, von den „richtig harten“ Bands öffneten Metallica mit dem Song / Video zu "One" vollends die Tore vom harten Metal hin zum Pop/Rock und legten den Grundstein für die Öffnung des harten Metal in Richtung Normalhörerschaft, die ihren völligen Durchbruch mit dem selbstbetitelten Album finden sollte.

Im Langzeitvergleich findet das lange, komplexe und live schwer reproduzierbare Songmaterial der Scheibe - abgesehen von "Harvester Of Sorrow" und "One" seine verdiente Würdigung im Liveset in Form von Medleys, welche die Essenz der Songs straffen und umso durchschlägkräftiger sind. Die anderen Metallica-Scheiben zu lieben ist leicht, doch wer Zugang zu diesem – zugegebenermaßen dick aufgetragenen - Stück Edelmetall gefunden hat, dem offenbart sich das Metallica-Konzept in seiner Gesamtheit.

FAQs

Why and justice for all is the best Metallica album? ›

And Justice For All' Is METALLICA's Best Album: 'It's Them At Their Most Perfect' SYSTEM OF A DOWN drummer John Dolmayan has praised METALLICA's "... And Justice For All" album, calling it "the most complete set of songs" the California metal legends have ever written.

Why is it called and justice for all? ›

Lyrics. The album title was revealed in April 1988: ...And Justice for All, after the final words of the Pledge of Allegiance. The lyrics address political and legal injustice as seen through the prism of war (including nuclear war) and censored speech.

Does the remastered and justice for all have bass? ›

And Justice For All Has No Bass. Metallica frontman James Hetfield reflects on the lack of bass heard throughout … And Justice For All. While Metallica's 1988 fourth studio album …

Is Metallica the best heavy metal band? ›

Metallica are the third-best selling music act since 1991, and are one of the most influential bands in the genre. They have also surpassed 1 billion streams on Spotify. James Hetfield & co must, therefore, be considered the greatest metal act of all time.

Does Metallica one have Morse code? ›

In the music video, attempting to communicate with the hospital staff he jolts in his bed, spelling "Kill me" in Morse code. Production of the song was done by the band alongside Flemming Rasmussen. The song was the band's first to chart in the U.S., reaching number 35 on the Billboard Hot 100.

What is Metallica's most famous song? ›

The 20 greatest Metallica songs – ranked
  • 7Whiplash (Kill 'Em All, 1983)
  • 6Nothing Else Matters (Metallica, 1991)
  • 5Battery (Master Of Puppets, 1986)
  • 4For Whom The Bell Tolls (Ride The Lightning, 1984)
  • 3One (… ...
  • 2Master Of Puppets (Master Of Puppets, 1986)
  • 1Creeping Death (Ride The Lightning, 1984)
May 7, 2021

What is Metallica's masterpiece? ›

35 years ago, Metallica changed the face of heavy music with the release of Master of Puppets. The San Francisco band's third record was a milestone which put thrash metal on the map.

Is Megadeth Better Than Metallica? ›

Megadeth win the 00s, hands down. In terms of live performances, both bands remain eminently worth checking out. Unfortunately, Metallica have lost the ability to play their best songs properly.

What is justice for all about? ›

Justice for All currently operates several campaigns and programs to address issues that do not receive enough international, public and political support.

Why is there no bass in and justice for all? ›

In short, in case you didn't already know, on … And Justice For All, the bass playing of then-newcomer Jason Newsted – who replaced original bassist Cliff Burton after his tragic death in 1986, in a tour bus crash – was mixed low enough to render it almost inaudible.

What happens at the end of justice for all? ›

In fact, the film's famous, tumultuous ending, which features Arthur Kirkland (Al Pacino) losing control while defending a guilty client on a rape charge encompasses no argument at all. It ends with his opening statement, which is a doozie! More on that in a bit.

Is Jason Newsted a good bass player? ›

Jason Newsted is all about power. The dude has technical skills as well, but his domineering bass presence has provided some serious muscle for Flotsam and Jetsam, Voivod and Metallica during his 15-year stint with metal's most successful band.

Why did Jason quit Metallica? ›

Newsted's statement revealed his departure was based on "private and personal reasons and the physical damage I have done to myself over the years while playing the music that I love." During a Playboy interview with Metallica, Newsted revealed that he wanted to release an album with Echobrain.

Is Jason Newsted still friends with Metallica? ›

“We part ways with Jason with more love, more mutual respect, and more understanding of each other than at any other point in the past.” “Jason is our brother,” added Hammett. “He will be missed.” Newsted joined Metallica in the fall of 1986 after the tragic death of bassist Cliff Burton.

Who is bigger ACDC or Metallica? ›

According to Pollstar, Metallica have sold approximately 22.1 million tickets since 1982, bringing in around $1.4 billion. This is in comparison to AC/DC (14 million tickets sold) and Ozzy Osbourne (13.2 million tickets if one combines both Ozzy and Black Sabbath sales).

What is the number 1 metal band? ›

1. Metallica. Metallica fans love to complain.

Is Slipknot bigger than Metallica? ›

Metallica racked up 29 million views this week worldwide and Slipknot had 13.8 million, with most of their fans tuning in from the United States (3.92M), Brazil (1.17M), Mexico (1.05M) and the U.K. Avenged Sevenfold were close behind, with 13.2 million views. Watch the video for 'Unsainted' by Slipknot.

Is Metallica anti war? ›

I mean we're not anti-war, we're not pro-war …" Don't be daft, you must be one or the other. You can't say – War?

How do you say hello in Morse code? ›

Dot dot dot dot. Dot dot. 4 dots for H, 2 dots for I.

Who is considered to be One of the most influential death metal bands? ›

1: Death. Orlando, Florida metallers Death are considered the pioneers of the death metal genre, with their 1987 debut album, Scream Bloody Gore, regarded as the scene's spearhead. Mainman Chuck Schuldiner died in 2001, aged 34, but he left behind a legacy that inspired an entire genre.

Which is the greatest song of all time? ›

Aretha Franklin's 'Respect' named Greatest Song of All Time by Rolling Stone. (WTRF) – Rolling Stone has released its latest list of the 500 Greatest Songs of All Time, and the Queen of Soul is at the top. Aretha Franklin's “Respect” topped the list as the No. 1 song, according to the entertainment magazine and website ...

What is the fastest metal song ever? ›

1. Napalm Death - 'You Suffer'

What is James Hetfield's favorite Metallica song? ›

And during one of his old interviews, James Hetfield revealed his one, as well. A few years ago, James Hetfield was asked which Metallica song made him proud the most. And while he was answering, the talented musician named his favorite song 'The Unforgiven II' from the band's 1997 album Reload.

What is Metallica's best selling song? ›

Expectedly, the big one is Metallica. Enter Sandman is the leader thanks to its near 4.5 million US sales out of a 6 million total. It's only one of the 3 songs from the album which feature more often than not inside iTunes' extended Top 1500.

What is the longest Metallica song? ›

Mercyful Fate is the Disc 1 seventh track from 1998's album Garage, Inc. It was written by King Diamond and Hank Shermann, and has a length of 11:10. It's the longest Metallica song featuring in a studio album.

How difficult is Master of Puppets? ›

Its just a lot of fast powerchords and some moderately fast single note picking. It makes my hands tired after playing it for a while, but the chrous and verses arent too difficult. If you're a beginner and don't know how to alternate pick very well, the downpicking on the song can get tedious.

Who are the big 4 in metal? ›

The genre was commercially successful during the mid-to-late 1980s and early 1990s, with the "Big Four" of thrash metal – Metallica, Slayer, Megadeth and Anthrax – being joined by Exodus, Overkill, Testament and Sepultura, as well as the "Big Four" of German thrash metal: Kreator, Destruction, Sodom and Tankard.

Was Dave Mustaine a good guitarist? ›

Rhythm guitarists are often unsung heroes compared with the glory heaped upon lead players, but now Dave Mustaine is shining a light on who he considers to be the “fantastic four” of rhythm guitar.

Who is bigger Metallica or Megadeth? ›

Megadeth was never bigger than Metallica, with guitarist Kirk Hammett taking Mustaine's place, the band reached amazing heights selling 110+ million albums in comparison to Megadeth's 40+ million.

What is Metallica's best selling album? ›

The Black Album” is the first best-selling Metallica album with more than 30 million copies. Among Metallica's studio albums, we have also researched sales of other releases such as Garage Inc., Garage Days, LULU, and S&M.

Is Master of Puppets Metallica's best album? ›

Metal Hammer readers have named Metallica's 1986 masterpiece Master Of Puppets as the best album the band have ever made. With around 7,000 votes cast in an online poll, Master Of Puppets topped the list followed by Ride The Lightning and then the recently remastered ... And Justice For All.

What is Metallica's best selling song? ›

Expectedly, the big one is Metallica. Enter Sandman is the leader thanks to its near 4.5 million US sales out of a 6 million total. It's only one of the 3 songs from the album which feature more often than not inside iTunes' extended Top 1500.

Is Metallica thrash or heavy metal? ›

Metallica is known as one of the founding "big four" bands of thrash metal, along with Megadeth, Anthrax and Slayer.

Videos

1. Metallica Mixer Explains Missing Bass on 'And Justice for All'
(Loudwire)
2. Metallica - And Justice For All 25th Anniversary vinyl review
(Vinyl Rewind)
3. Metallica ...And Justice For All Album Review part 1/2
(DesertCoyote22)
4. My FIRST TIME Hearing Metallica - "And Justice For All" | (REACTION)
(Alex Hefner)
5. Rocker Review: "...And Justice For All" (Metallica)
(Midnight Notion)
6. Jason Newsted Reflects on Metallica's '...And Justice For All'
(Loudwire)

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Author: Dong Thiel

Last Updated: 11/26/2022

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